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Schleswig-Holstein rechnet mit großem Besucheransturm zu Ostern

Mit Spannung warten die Touristiker in Schleswig-Holstein auf den Saisonauftakt zu Ostern. Doch schon jetzt zeigen sie sich zuversichtlich. Rund 70 Prozent der Quartiere sind vor Ostern an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein bereits ausgebucht. Ein Großteil der noch offenen 30 Prozent wird auf die Kurzreisen entfallen.

Manche Urlaubsregionen erwarten Auslastung von fast 90 Prozent

Ein Sprecher der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein zeigte sich gegenüber der Zeitung „Die Welt“ zuversichtlich und betonte, dass einige Regionen noch von einer deutlich höheren Auslastung ausgehen. So soll in einigen Ferienorten eine Auslastung von knapp 90 Prozent erfolgen. Einen Großteil werden demnach auch 2017 die Kurzentschlossenen ausmachen. Gerade zu Ostern warten viele potenzielle Urlauber vor der Buchung die Wetterprognosen ab. Sind diese positiv, entscheiden sich viele dann noch kurzfristig für einen Urlaub an der Küste. Vor allem in den letzten Tagen vor Ostern erwarten die Anbieter demnach noch weitere Buchungen. Doch nicht nur auf Ostern schauen die Verantwortlichen und Anbieter vorwiegend zuversichtlich. Auch für den Rest des Jahres wird mit einem weitgehend positiven Trend gerechnet.

Potenzial liegt oftmals in der Neben- und Nachsaison

Während zu Feiertagen, aber auch im Sommer die Ostsee weitgehend gut ausgelastet ist und einige Ferienorte teilweise fast ausgebucht sind, herrscht in der Nebensaison in vielen Regionen gähnende Leere. Diesem Problem ist sich vor allem die Ostseeinsel Fehmarn bewusst. Fehmarn hat es bislang noch nicht geschafft, die Urlauber auch in der Nebensaison für sich zu gewinnen. Die Anbieter haben sich darauf eingestellt. Viele Restaurants und Cafés haben nach Ende der Hauptsaison geschlossen. So bleiben selbst bei warmen Tagen im März die Terrassen leer und die Türen verschlossen. Die Türen ziert dann ein Hinweis „Tschüss bis zum März“. Zwar haben sich einzelne Betriebe diesem Trend bereits widersetzt und versuchen auch in der Nebensaison für potenzielle Urlauber attraktiv zu sein, doch das Engagement in dieser Hinsicht bleibt begrenzt. Bislang gibt es auf der Ostseeinsel noch keine wirkliche Nebensaison, die ansprechende Angebote oder Veranstaltungen bereithält.

Verantwortliche fordern Anreize

Den verantwortlichen Touristikern ist das Problem auf Fehmarn bekannt. In einer kürzlich veranstalteten Diskussionsrunde erklärten sie nochmals, dass Anreize, mit denen Vor- und Nachsaison belebt werden können, zwingend erforderlich sind. Wie genau diese aussehen können, bleibt bislang noch offen, zumal die Meinungen hier weit auseinandergehen. Während sich die einen für hochklassige Hoteliers aussprechen, wünschen sich die anderen vor allem genügend kulturelle Angebote. Eine Schwachstelle im Veranstaltungskalender sind vor allem Januar und Februar. Auch wenn von den Touristen keine großen Events gesucht werden, ist der Wunsch nach Unterhaltung da.

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