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Ostsee Ferienorte werden cooler und frischer

Ferienorte an der Ostsee erleben beeindruckenden Imagewandel

Die Ostsee ist als Urlaubsdomizil zu einem der Favoriten in Deutschland avanciert. Doch nicht nur die Bundesbürger nehmen den Weg an die Küste auf sich. Auch immer mehr Österreicher und Schweizer verlieben sich in die deutsche Küste. In diesen Tagen vollziehen die deutschen Ferienorte einen wirklich beeindruckenden Imagewandel, der schon beinahe zum Stilwandel wird.

Ostsee wird zum Treffpunkt mit südlichem Flair

Es gibt viele Besonderheiten, die die Ostseeküste prägen und sie lange Zeit vor allem zum Ziel für Rentner und Familien gemacht haben. In den letzten Jahren setzte hier eine Kehrtwende ein. Heute gilt die Küste zusehends als Treffpunkt, der von südlichem Flair gekennzeichnet wird. Hängematte und Cocktailbars gehören längst genauso zur Region wie die Bäderarchitektur, die ihren Ursprung in den letzten Jahrhunderten findet. Von Heiligenhafen bis Sellin war lange Zeit von Resorts des leisen Luxus die Rede. Das gehört indes der Vergangenheit an. Heute stehen nackte Füße und Pomp mehr denn je im Fokus.

Heiligenhafen wird zum Sonnendeck der Ostsee

In den vergangenen Jahren wurde Heiligenhafen immer wieder vor allem mit einem Vorurteil konfrontiert. Gern wurde darauf verwiesen, dass ein Seebad ohne Seebrücke gar kein richtiges Bad sei. Heiligenhafen wurde schon recht früh von einer gewissen Einfachheit gekennzeichnet, die sich insbesondere auf der Halbinsel Steinwarder zu erkennen gab. Hier gab es nichts, abgesehen von allerhand Parkplätzen. Beliebt war jener Punkt vor allem bei den Kitesurfern. Sie verliebten sich in die Einfachheit und die damit verbundene Ruhe. Doch das Küstenstädtchen in Schleswig-Holstein versucht sich in diesen Tagen zusehends neu zu erfinden. So ist schon jetzt in Verbindung mit Heiligenhafen vom „Sonnendeck der Ostsee“ die Rede. Auf dem Weg zum neuen Image wurde Heiligenhafen beispielsweise mit einer neuen Seebrücke ausgestattet. Diese fand aber nicht nur im Logo von Heiligenhafen ihren Platz, sondern auch in der Realität. Der Ferienort hat vor allem ein Ziel: Er möchte cool werden. Die Ziele sind hochgesteckt, denn mittelfristig möchte Heiligenhafen durchaus mit dem boomenden Tourismus in den östlichen Ferienorten mitziehen.

Neue Erlebnisbrücke reicht weit in die Ostsee hinein

Highlight des lässigen Urlaubsorts ist unumstritten die neue Erlebnis-Seebrücke. Sie zieht sich doch überraschend weit ins Meer hinein und wird von einem wundervollen Panorama gekennzeichnet. Zu bieten hat die Seebrücke weit mehr als einen kleinen Spaziergang. Während sie zunächst in Richtung Backbord führt, passiert sie im Anschluss wieder Steuerboard. Immer wieder zeigen sich Rampen, Treppen sowie allerhand Liege- und Lümmelstühle. Darüber hinaus wurde die Seebrücke mit einem Zaun für Liebesschlösser ausgestattet und es steht ein formidabler Wasserspielplatz zur Verfügung. Rund 5 Millionen Euro hat die Seebrücke gekostet. In den letzten Jahren war es ruhig in Heiligenhafen. Der Ort verlor rund 2000 Ferienbetten. Zum Sinneswandel kam es schließlich in den letzten drei Jahren, wo scheinbar alles an Bautätigkeit wieder aufgeholt werden konnte. So wurden in dieser Zeit 1700 neue Betten geschaffen. Mit der Bautätigkeit und dem großen Ferienpark, der sich am Ortstrand von Heiligenhafen befindet, ist hier ein Stück Massentourismus eingezogen.

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