• Ferienhaus direkt am Strand
  • Strandkörbe im Sonnenuntergang
  • Strandspaziergang an der Ostsee
  • Ostsee Urlaub mit Familie und Hund

Hiddensee – ein Wintertraum aus rauschender See und romantischer Behaglichkei

Für alle diejenigen, die Ruhe suchen, ist Hiddensee im Winter ein wahres Eldorado. Die kleine Schwester Rügens kommt mit ihrem knisternden Eis und der rauschenden See einem Wintertraum gleich. Turbulenten Verkehrslärm, stressiges Treiben und Menschenmassen suchen Sie in den Winterwochen auf der Insel vergebens. Stattdessen geht es ruhig zu.

Rauschende See lädt zu langen Spaziergängen ein


Hiddensee gehört zu den wenigen Zielen an der deutschen Ostsee, die bis heute autofrei sind. Diejenigen, die im Winter zum ersten Mal auf das Eiland reisen, mögen eine Autobahn in der Nähe vermuten, doch das Rauschen kommt von der Ostsee. Das kleine, charmante Meer zeigt sich in dieser Zeit mit all seiner Kraft. Ab Windstärke 8 schlagen die Wellen mit weißem Schaum aufs Land. Wer sich bei Sturm an den Strand traut, hat nicht selten Tränen in den Augen, darf aber dafür auch einmalig frische Luft und grenzenlose Ruhe genießen. Viele Einheimische kommen schon in den frühen Morgenstunden an den Strand. Ihr Ziel ist der Bernstein, der an stürmischen Tagen aus den Tiefen der Ostsee angespült wird. In Kloster erwartet Besucher eine traditionsreiche Bernsteinwerkstatt, in der die Fundstücke der Insel in kleine Meisterwerke verwandelt werden.


Auf den Spuren von Gerhart Hauptmann

Auch wenn im Winter nur wenige Besucher auf der Insel sind, hat das Gerhart-Hauptmann-Museum zumindest eingeschränkt geöffnet. Mit seiner umfassenden Ausstellung lädt es seine Besucher dazu ein, auf den Spuren von Hauptmann zu wandeln. Betrieben wird das kleine, aber feine Museum von der gleichnamigen Stiftung. Hauptmann gehörte allerdings zu den Schriftstellern, die nur im Sommer auf Hiddensee waren. Wenige lebten im Winter hier. Eine Ausnahme war Hans Fallada, der die Insel im Winter als Arbeitsstätte entdeckte. Kloster scheint sich während des Winters im Dornröschenschlaf zu befinden. Nur wenige der zahlreichen touristischen Angebote stehen während der Zeit zur Verfügung.

Nationalparkhaus lockt im Winter mit Führungen

Wer Hiddensee mit all seinen Facetten und all seiner Schönheit kennenlernen möchte, kann sich für eine der Führungen mit einem der Ranger entscheiden, die für den Nationalpark tätig sind. Zwar ist das Angebot an Führungen hier ein wenig überschaubarer als im Sommer, doch sie gewähren einen traumhaften Blick in die Flora und Fauna der Insel. Neben den Orchideen ziehen am Wegesrand die Sanddornbüsche die Blicke auf sich. Auf wenn an ihnen im Winter nur noch wenig Sanddorn hängt, ist diese besondere Frucht auf Hiddensee allgegenwärtig. Lassen Sie es sich beim Besuch der Insel nicht nehmen, den Sanddorn-Saft zu probieren. Er wird aus den Beeren der Insel gemacht und ist sowohl mit als auch ohne Schuss ein ganz besonderer Gaumenschmaus.