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Fischbestände in der Ostsee haben sich erholt

Die Fischbestände in Ost- und Nordsee haben sich in weiten Teilen erholt. Derzeit werden in der Ostsee so viele Schollen gefangen wie nie. Doch die guten Bestände haben eine Schattenseite und bringen den Fischern nicht den erhofften Rückenwind. So lässt sich der Fang nur schwer verkaufen. Grund hierfür sind die strikten EU-Regeln, sowie die Überwachungssysteme. Dabei sollen letztere vor allem den Fischbestand schonen. In der Ostsee haben sich nach Erklärungen von Fischern in den letzten Jahren zahlreiche Bestände von Speisefischen erholt. Darüber freuen sich in diesen Tagen vor allem die Hochseefischer. Zwar fangen auch die Küstenfischer Schollen derzeit in Rekordzahl, doch ein wirklicher Segen ist das für die Männer meist nicht.

Seit Jahren werden die Fischbestände in Nord- und Ostsee gemanagt. Die Ergebnisse, die dabei erzielt wurden, sind vorbildlich. Als Paradebeispiel auf diesem Gebiet gilt der Seelachs. Für ihn liegt bereits seit langer Zeit ein langfristiger Plan vor. Durch das Fischmanagement soll vor allem eines sichergestellt werden: die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände.

Dorsch kämpft mit Nachwuchsproblemen

Wie der Seelachs kämpft auch der Dorsch in der Ostsee mittlerweile mit allerhand Nachwuchsproblemen. Solche Schwankungen sind nicht neu, weder für die Behörden noch die Fischer, trotzdem lösen sie Diskussionen und Überlegungen aus. Für den Dorsch in der Ostsee gibt es nun schon seit 2007 einen Managementplan. Er wurde von den Fischereiministern der Europäischen Union entwickelt und auf den Weg gebracht. Nach dem Managementplan darf die Gesamtmenge des gefangenen Fisches maximal Schwankungen von 15 Prozent nach oben oder unten aufweisen. Entscheidend ist hierfür die Entwicklung des Dorschbestands, die von Jahr zu Jahr verschieden ist. Diese Deckelung wird beim Dorschfang von den meisten Fischern begrüßt. In der Vergangenheit gab es mehrere Negativbeispiele. Ohne die Deckelung wurden die Fangquoten zum Teil um bis zu 50 Prozent angehoben. Dadurch brach der Markt allerdings vollständig zusammen. Auch aktuell könnte der Markt solche Mengen nicht aufnehmen.

Jahrelange Steigerung des Bestands trifft auf Zuspruch

Bei den Fischern trifft in diesen Tagen vor allem die langfristige Steigerung des Bestands auf Zuspruch. Doch obwohl es eine solche Deckelung gibt und damit eigentlich die Weichen für einen soliden Markt gelegt wurden, zeigt sich aktuell, dass sich das Dorschfilet doch nur schwer verkaufen lässt. 2013 wurden Fischern für ein Kilo Dorsch noch durchschnittlich 2 Euro gezahlt. Mittlerweile liegt der Preis nur noch bei 70 Cent und nimmt gerade einmal noch ein Drittel des einstigen Werts ein. Ein Grund dafür ist die Qualität des Dorschs, die gerade bei den Tieren aus der östlichen Ostsee in vielen Fällen zu wünschen übrig lässt.