• Ferienhaus direkt am Strand
  • Strandkörbe im Sonnenuntergang
  • Strandspaziergang an der Ostsee
  • Ostsee Urlaub mit Familie und Hund

Erleben Sie Ostseefischerei im kleinen Freest bis heute hautnah

Wer an die Ostsee reist, kommt in der Regel nicht an ihm vorbei: Der Ostseefisch gehört mit Abstand zu den beliebtesten kulinarischen Angeboten der deutschen Küstenregion. Doch nicht nur auf den Inseln und in den Seebädern gibt es köstliche Fischspezialitäten. Auf dem Festland, vis-a-vis zu Usedom, erwartet Sie mit Freest eines der ältesten Fischerdörfer Mecklenburg-Vorpommerns. Bis heute wird hier die alte Fischertradition gepflegt.

Schon in den frühen Morgenstunden zieht es die Freester Fischer aufs Meer

Seit Jahrhunderten leben die Menschen in Freest in erheblichen Teilen von dem, was ihnen die Ostsee gibt. Viele Kutter und Boote, die im Freester Hafen liegen, gehören seit Jahren den Familien. Die Ostseefischerei wird hier mit viel Traditionsbewusstsein gehegt, gepflegt und vor allem auch gelebt. Schon in den frühen Morgenstunden, wenn die Freester und die Urlauber selbst meist noch schlafen, machen sich die Fischer auf den Weg auf die Ostsee. Fischerei bedeutet in Freest aber nicht nur Tradition, sondern auch Familienzusammenhalt. Noch immer fahren Vater und Sohn deswegen häufig gemeinsam hinaus auf die Ostsee. Doch das Leben der Freester Fischer ist hart. Bei Wind und Wetter machen Sie sich auf den Weg auf die Ostsee. Mit an Bord haben sie mittlerweile auch ein wenig moderne Technik, die Ihnen vor allem die Arbeit erleichtern soll.

Ostseefischer bringen Aal, Steinbutt und Dorsch an Land

Gefangen werden in der Ostsee und später serviert an Land die verschiedensten Fischarten. Neben Hering und Dorsch gehören dazu vor allem Flunder, Hecht und Zander. Bekannt ist die Ostsee übrigens auch für Scholle, Aal, Steinbutt und Barsch. Nach dem Fang werden die Fische direkt an Bord weiterverarbeitet. Mit ein bisschen Glück können Sie diese dann direkt von den Fischern am Freester Hafen kaufen. Nicht nur Urlauber nutzen die Gelegenheit, um den frischen Fisch von den Kuttern zu kaufen. Diese Chance ergreifen auch viele Einheimische, die die Chance für einen Plausch mit den Fischern nutzen.

Noch 22 Fischer sind in Freest aktiv

Bis heute sind in Freest noch rund 22 Fischer aktiv. Das kleine Örtchen, das nicht weit vom Peenestrom entfernt liegt, gehört zu den ältesten Fischerdörfern in Deutschland. Es reicht bis an den Greifswalder Bodden heran. Heute handelt es sich bei Freest um den größten traditionellen Fischereihafen, den es in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Allerhand Fisch, der täglich in der Ostsee gefangen wird, landet in Freest im Räucherofen. In der Räucherei Thurow wird seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und nach altem Rezept geräuchert. Die Anfänge der Räucherei reichen bis ins Jahr 1891 zurück. Damit handelt es sich bei ihr um eine der ältesten deutschen Räuchereien. Wie präsent die Fischerei in Freest noch immer ist, zeigt das alljährliche Fischerfest. Traditionen leben ebenso in der Freester Heimatstube hoch. Bis heute knüpfen die Frauen hier von Hand die traditionellen Fischerteppiche, die einst dazu dienten, die Haushaltskassen der Fischerfamilien aufzustocken.