Das neue Ostseklar – Noch schneller, moderner und nutzerfreundlicher Vereinigungsmenge 3 Vermieter-Login Gastgeber werden

Auf Usedom erwartet Sie Europas erster Heilwald

Bereits früher zog es die Menschen in die Wälder, wenn sie sich nach Ruhe und Entspannung sehnten. Doch die voranschreitende Besiedlung und die immer dichter werdenden Orte und Dörfer trugen dazu bei, dass der Waldbestand sinkt. Wo einst uralte Bäume einluden, finden sich heute oft Felder oder neue Bebauungsgebiete. Nach langer Planung gibt es nun auf Usedom den ersten Heilwald Europas und damit ein ganz besonderes Stück Natur.

Rund 50 Hektar großes Waldgebiet lädt zum Entspannen und Frischluft-Tanken ein

Europas erster Kur- und Heilwald entsteht auf Deutschlands Sonneninsel nur einen Katzensprung von Heringsdorf entfernt. Auf einer beeindruckenden Fläche von rund 50 Hektar können Einheimische und Gäste hier Ruhe und Stille erleben und Abstand vom Alltag gewinnen. Erst vor wenigen Tagen brachte Till Backhaus, der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, die therapeutische Anerkennung des Waldes auf den Weg. Dabei ist das Waldstück ein wahrer Allrounder. Zum einen gilt der Heilwald als Apotheke, zum anderen behauptet er sich aber auch Fitnessstudio und hilft Besuchern dabei, die eigene Kondition zu verbessern. Um all das zu bewerkstelligen, befinden sich in dem Waldgebiet auf Usedom mehrere Stationen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Viele laden zum Entspannen und Ausruhen ein, andere sind voll und ganz auf Bewegung ausgerichtet.

Heilwald soll breites Publikum anziehen

Geht es nach den Plänen der Initiatoren, soll der Heilwald auf Usedom Menschen unterschiedlichster Altersgruppen anziehen. Vor allem Patienten, die an Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen leiden, sollen sich auf den Wegen und an den zahlreichen Ruheplätzen wohlfühlen. Darüber hinaus gehen Experten davon aus, dass sich der Heilwald auch auf eventuelle psychosomatische Beschwerden positiv auswirkt. Damit sich alle in dem Waldgebiet rundum wohlfühlen, gibt es eine Besonderheit. Im Usedomer Heilwald dürfen Handys, aber auch Smartphones nicht benutzt werden. Die Hoffnungen, die auf dem Projekt ruhen, sind groß. Das zeigen einmal mehr die Subventionen, die in den Heilwald geflossen sind. Mit insgesamt 1,4 Millionen Euro wurde das Projekt finanziell unterstützt.

Heilwälder finden ihre Wurzeln in Japan

Neu ist die Idee der Heilwälder nicht. Areale dieser Art gibt es schon seit langem, in Europa waren sie bislang aber nicht zu finden. Ihren Ursprung finden sie in Japan, wo es bereits mehrere Waldgebiete dieser Art gibt. In den kommenden Jahren soll auch die Zahl der Heilbäder im Nordosten Deutschlands wachsen. Wie bekannt wurde, sind für die Region weitere Projekte dieser Form geplant. In den letzten Tagen haben sich etwa 150 Fachleute aus Asien, Europa und Australien auf Usedom darüber ausgetauscht, welche positive Wirkung der Wald auf die Gesundheit des Menschen hat.

Hier finden Sie Ihre Unterkunft in Heringsdorf