Wismar bringt das Welterbe mit Charme an die Ostsee


Wismar lässt die hanseatische Blütezeit bis heute aufleben. Die beeindruckende Stadt hat sich mit ihrem mittelalterlichen Straßennetz und der sakralen Backsteinarchitektur ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Charme bewahrt. Mittlerweile hat die UNESCO die Altstadt Wismars als Weltkulturerbe anerkannt und einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass ihr Gesicht erhalten bleibt.


Wismar genießt gleichen Status wie Grand Canyon und Taj Mahal


Seit der Anerkennung als Weltkulturerbe genießt Wismar den gleichen Status wie die internationalen Top-Ziele Grand Canyon und Taj Mahal. Wismars Altstadt erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 76 Hektar und ist damit im Ostseeraum die größte erhaltene dieser Art, die es bis heute gibt. Wer einmal in Wismar war, weiß die Ehrung der UNESCO anzuerkennen. Der Charme des Ortes ist unverwechselbar und am deutlichstes während eines Spaziergangs spürbar. Ausgehend vom Alten Hafen kann die Stadt zu Fuß am besten über die vielen pittoresken Gassen erkundet werden. Einer der Höhepunkte ist der Markt. Mit einer Fläche von einem Hektar gehört er zu den Größten, die es im Ostseeraum gibt. Ein Spaziergang durch Wismar kommt einer Zeitreise in die Blütezeit der Hanse gleich. Der hanseatische Städtebund hat in Norddeutschland deutliche Spuren hinterlassen. Bis heute sind diese unverkennbar in Wismar zu sehen. Die Bausubstanz ist in Wismars Altstadt in den vergangenen Jahren mit viel Liebe zum Detail restauriert wurden. Sie ist ein Spiegelbild jener Bedeutung, die die Seehandelsmetropole einst genoss.


Eine Reise durch verschiedene architektonische Epochen


In Wismar treffen die Merkmale verschiedener architektonischer Epochen aufeinander. Neben dem Barock haben hier auch Gotik, Jugendstil und die Renaissance ihre Spuren hinterlassen. Die vergangenen Jahrhunderte sind baulich überall in Wismar wiederzufinden. Zu den Höhepunkten gehören jedoch die drei monumentalen Hauptkirchen. Direkt auf dem Markt können Gäste die Wasserkunst bestaunen. Doch auch die Bürgerhäuser, die ihren Ursprung im 14. und 15. Jahrhundert finden, sind zweifelsohne einen Besuch wert. Zu ihnen gehört das Karstadt Stammhaus aus dem Jahr 1907, das bei einem Besuch nicht vergessen werden darf.


Die Ostsee bildet den krönenden Abschluss eines Stadtspaziergangs


Nach dem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen Wismars lohnt ein Abstecher an die Ostsee. Auch wenn die Ostsee allgegenwärtig ist, scheint sie doch hin und wieder in Vergessenheit zu geraten. Einst begann hier die Entwicklung Wismars. Die Ostsee war es auch, die Wismar prägte und die Entwicklung anfeuerte. Auch hier ist die Hanse allgegenwärtig. Wer sich nicht auf den nächsten Ausflugsdampfer in die Wismarer Bucht verabschiedet, kann hier die Wissemara entdecken. Der originalgetreue Nachbau zeigt eine alte hanseatische Kogge im Jahr 1354. Sie wurde 1997 direkt vor Poel entdeckt und kann nun in Wismar in all ihrer Schönheit bestaunt werden.



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