Rügen lockt mit neuem Sandskulpturen Festival zum besonderen Osterabenteuer


Die Ostseeküste schmückt sich in diesen Tagen für die bevorstehenden Frühlingstage. Während viele Freizeiteinrichtungen an diesem Wochenende wieder öffnen, lockt auch Rügen mit einem ganz besonderen Höhepunkt. Mit allerhand Eisbären, Dinosauriern und exotischen Tieren wurde in Binz das Sandskulpturenfestival eröffnet. In den vergangenen Wochen arbeiteten rund 50 Künstler an überragenden Meisterwerken, die durch Detailreichtum und Vielfalt kaum zu übertreffen sind. Aus den gigantischen Blöcken, die aus Millionen kleinen Sandkörnern bestehen, entstanden beeindruckende Figuren. Der Startschuss für das diesjährige Sandskulpturen-Festival erfolgte am Samstag. In diesem Jahr findet diese besondere Veranstaltung unter dem Motto „Faszination Natur“ statt. Es ist bereits die siebte Auflage dieser besonderen Schau, die ihre Besucher 2016 mit auf eine Reise durch die Tier- und Pflanzenwelt nimmt. Dabei sind die Sandskulpturen so detailreich und vielseitig wie die Natur selbst.


Binzer Ausstellungsfläche ist gut gefüllt


Die Ausstellungsfläche für das Binzer Sandskulpturenfestival ist in diesem Jahr gut gefüllt. Noch bis zum Eröffnungstag haben die Künstler an ihren Figuren gearbeitet und haben die letzten Kleinigkeiten umgesetzt. 50 Sandkünstler haben in den letzten vier Wochen an den gigantischen überdimensionalen Figuren gearbeitet. Insgesamt wurden hierfür 16.000 Tonnen Spezialsand verarbeitet. Dieses Jahr erstreckt sich das Rügener Sandskulpturenfestival über eine beeindruckende Fläche von 5600 Quadratmetern. Veranstaltet wird das Spektakel von Sculpture Events aus den Niederlanden. Durch die überragende Fläche handelt es sich bei dem Sandskulpturenfestival von Binz um die größte Ausstellung dieser Art, die es in Europa gibt. In den vergangenen Jahren wurde das Festival jeweils von rund 200.000 Gästen besucht. Noch bis zum 6. November können die Meisterwerke auf Rügen begutachtet werden. Dabei sollten sich die Gäste für die Besichtigung viel Zeit nehmen.


Spezialsand aus Holland auf Rügen verarbeitet


Um die beeindruckenden Figuren aus Sand erstellen zu können, sind die Künstler auf einen besonders scharfkantigen Spezialsand angewiesen. Der Spezialsand, der auf Rügen verarbeitet wurde, stammt ursprünglich aus Holland. Schon vor sieben Jahren, als die Ausstellung noch ihre Premiere feierte, wurde der Sand aus dem deutschen Nachbarland auf die Insel gebracht. Damit von Künstlerhand beeindruckende Sandskulpturen geschaffen werden können, werden aus dem Sand zunächst mächtige Sandblöcke gepresst. Diese werden dann für die Figuren übereinander gestapelt. Erst im Anschluss legen die Künstler Hand an. Dabei verwenden sie allerhand Schaufeln, Sägen und Pinsel. Aber auch Skalpelle kommen zum Einsatz, um die zahlreichen Sandskulpturen zu kreieren. Die Carver, die in diesem Jahr in Binz an ihren Meisterwerken arbeiteten, kamen aus zahlreichen Ländern. Neben Künstlern aus Ungarn und Russland waren auch Carver aus Belgien, Polen, der Schweiz, Holland und Lettland vertreten.


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