Die Ostsee-Anomalie – Rätsel um gigantisches Objekt auf dem Bodengrund


Im Jahr 2011 haben schwedische Meeresforscher auf dem Grund der Ostsee eine geschätzt 140.000 Jahre alte versteinerte Bodenformation entdeckt und Erstaunliches festgestellt. Die Ostsee-Anomalie beschreibt ein gigantisches, metallenes Objekt von 60 Metern Durchmesser in rund 90 Metern Tiefe. Auch wenn der Mensch das Universum voller Ehrgeiz erforscht, bergen die Ozeane der Erde unzählige mysteriöse Phänomene. Eines dieser Geheimnisse ist die kreisrunde Scheibe auf dem Seeboden im Bottnischen Meerbusen nördlich des schwedischen Archipels Åland.


Was hat das Ocean X Team dort unten gefunden?


Die Ostsee-Anomalie wurde von dem Ocean X Tauchteam unter der Leitung von Peter Lindberg und Dennis Åsberg mit speziellen Sonaren entdeckt. Das Sonarbild zeigt Markierungen neben der vier Meter hohen, über dem Meeresboden schwebenden Scheibe, die Bremsspuren ähnlich sind. Das schwedische Expertenteam erwartete ein Steinobjekt, doch das Ding auf dem Grund der Ostsee entpuppte sich als metallische Formation, was eine Probe bestätigte. Das Ocean X Team fragte sich, was sie das eigentlich gefunden hatten. Außerdem stießen die Forscher auf eine Treppe, die über ein dunkles Loch in das Innere des Objekts führt. Im Mai 2017 entnahmen Taucher weitere Gesteinsproben an der Ostsee-Anomalie. Laut Laboranalyse enthielten diese Proben Nadeleisenerz (Goethit) und Brauneisenerz (Limonit).


Ein künstliches Objekt nicht natürlichen Ursprungs?


In dem sonderbaren Steinobjekt ortete ein Tauchroboter rechtwinkelige Korridore. Die Entdecker halten die Ostsee-Anomalie für ein Objekt nicht natürlichen Ursprungs, das künstlich geschaffen wurde, und beziehen sich insbesondere auf die Wände im 90 Grad-Winkel. Liegt ein UFO oder Raumschiff auf dem Ostseeboden? Ein Ocean-X-Taucher beschrieb, dass die Technik im Umkreis von 200 Metern nicht mehr funktionierte. In größerer Distanz erwiesen sich die Funktionen der Ausrüstung als einwandfrei. Dennis Åsberg hat die Vermutung, dass es sich um eine U-Boot-Basis oder einen Meteoriten handeln könnte. Andere Experten widersprechen dieser Theorie und halten es für möglich, dass Gletscher das rätselhafte Objekt an den jetzigen Ort transportiert haben. Aufschluss könnte eine Expedition zur Ostsee-Anomalie bringen. Bis dahin weckt die außergewöhnliche Bodenformation die Wissbegierde von Forschern und Abenteurern.